FDP-Kreistagsfraktion besuchte Henriette-Breymann-Schule: „Standort an Lindener Straße nicht sinnvoll“

Wolfenbüttel. Wie viele Standorte kann eine Schule vertragen? Über diese Frage unterhielten sich in der vergangenen Woche die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion, Björn Försterling und Thomas Fach, mit Vertretern der Henriette-Breymann-Gesamtschule (HBG) in Wolfenbüttel. Sie war, neben Inklusion und der Unterrichtsversorgung, das entscheidende Thema bei dem Besuch der Schule, denn schon bald wird der Kreistag darüber diskutieren müssen, ob ein Oberstufenzentrum an der Lindener Straße sinnvoll ist.

Im kommenden Schuljahr startet die gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule. Dadurch werden deutlich mehr Räume benötigt, deren Standort aber aktuell noch offen ist. Thomas Fach, FDP-Vertreter im Kreisschulausschuss, hält eine Außenstelle in der Lindener Straße nicht für sinnvoll: „Die Wege zwischen Ravensberger Straße und Lindener Straße sind weit und für Schüler und Lehrer kaum in den Schulalltag zu integrieren.“ Dadurch drohe die Schule auseinandergerissen zu werden. Björn Försterling ergänzt: „Auch ist noch die Frage offen, ob an der Lindener Straße genug Platz ist, um die erforderlichen Gebäude zu bauen.“

Falls Fachräume, wie ebenfalls diskutiert, in der IGS Wallstraße mitgenutzt werden sollten, hätte das aus Sicht der FDP-Kreistagsfraktion zur Folge, dass die HBG faktisch drei Standorte hätte: „Eine Aufteilung auf die Ravensberger, die Lindener und die Wallstraße halten wir für sehr problematisch“, schließt Försterling.